Hatha Yoga

Hatha Yoga

Körper, Geist und Seele im Gleichgewicht

Für wen ist Yoga geeignet?

Meine Yogastunden sind für alle gedacht: Für jedes Alter, für alle Geschlechter und für Menschen mit verschiedenen körperlichen Voraussetzungen. Ich sehe jede körperliche Einschränkung meiner Teilnehmer/innen für mich als Herausforderung. Durch mein physiotherapeutisches Hintergrundwissen fällt es mir leicht, eine Asana individuell anzupassen und es so allen Teilnehmer/innen zu ermöglichen, die jeweiligen Muskeln zu kräftigen und die gewünschten Wirkungen zu erzielen.

Und auch die anderen Yogalehrerinnen sind kreativ in der Umgestaltung einer Asana, so dass sie zum jeweiligen Yogi passt. Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen und auch denen die Möglichkeit zu geben, Yoga zu praktizieren, die in anderen Yogastilen oder –studios nicht fündig geworden sind.

Was ist Hatha Yoga?

Yoga ist nicht nur eine Körperertüchtigung oder Entspannungstechnik, sondern ein altes indisches Übungssystem um Körper, Geist und Seele zu stärken und in Einklang zu bringen. Diesem Übungssystem liegt eine umfassende Philosophie zugrunde und trotzdem ist es ein offenes System und unabhängig von Glauben, Weltanschauung oder Gesinnung. Zwar hat es in Indien einen starken Bezug zum Hinduismus, ist aber aus der eigenen Geschichte heraus eine gottfreie Philosophie.

Das Wort „Yoga“ ist Sanskrit (alte indische Sprache) und bedeutet „Einheit“ und „Harmonie". Es geht also um die Harmonisierung der Energien im Körper, den Ausgleich zwischen dem inneren Wollen und den äußeren Anforderungen und das Gleichgewicht von Körper und Seele. Es geht darum, in Harmonie mit sich selbst und in Harmonie mit der Umwelt zu leben.

Woher kommt Hatha Yoga?

Yoga entstand vor Jahrtausenden in Indien. Damals umfasste Yoga jedoch hauptsächlich die Meditation, die Geisteskontrolle und nicht die körperlichen Stellungen, wie wir sie heute praktizieren. Erst sehr viel später wurde den Yogis bewusst, dass die Meditationsposition durch einen gekräftigten und flexiblen Körper viel einfacher ausgeführt werden konnte. Nach und nach entstanden verschiedene Asanas (Körperstellungen) und das Hatha Yoga wurde geboren.

Seit den 1920er Jahren wurde Hatha Yoga in immer neuen Wellen in Indien und der westlichen Welt populär. Spätestens seit dem Jahr 2000 ist Yoga eine beliebte weltumspannende Bewegung geworden.

Wie wirkt Hatha Yoga?

Hatha Yoga wirkt auf Körper, Geist und Seele. In den vergangenen Jahren wurden durch verschiedene wissenschaftliche Studien die positiven Wirkungen von Yoga belegt. Beispiele:

  • Verbesserung bei Nackenschmerzen
  • Reduktion von Schmerzmitteln bei Rückenschmerzen
  • Reduktion von Stresssymptomen wie Aggression, Depression und Anspannung
  • Verbesserung des Schlafes
  • Reduktion der Medikamente bei hohem Blutdruck
  • Beruhigung des Herzschlags bei Herzrhythmusstörungen
  • Weniger Entzündungen im Körper
  • Stärkere mentale Gesundheit in Belastungssituationen

Quelle Mehr zu den Wirkweisen

Ablauf einer Hatha Yoga Stunde

Anfangsentspannung:
Für 2-3 Minuten geht es in die typische Yogaentspannungslage (Shavasana), um in Ruhe im Raum anzukommen und sich innerlich auf die Yogastunde vorzubereiten.

Pranayama (Atemübungen):
Durch verschiedene Atemübungen und Atemtechniken werden Energien mobilisiert und harmonisiert. Pranayama wirkt heilsam auf Körper, Geist und Seele.

Surya Namaskar (Sonnengruß):
Das Sonnengebet dient als Aufwärmübung um unsere Körper auf die Yogastunde vorzubereiten. Es ist eine Abfolge von 12 Körperstellungen, die den Kreislauf anregen, Energien zum Fließen zu bringen und alle großen Muskelgruppen des Körpers stärken und dehnen.

Asanas (körperliche Stellungen):
Asanas sind körperliche Übungen, die eine Zeit lang ruhig gehalten werden. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte aktiviert, der Geist zur Ruhe gebracht und der Körper gestärkt.

Shavasana (Endentspannung):
durch die abschließende Tiefenentspannung werden systematisch alle Teile des Körpers und des Geistes entspannt und Stresshormone abgebaut. Man verlässt die Stunde ausgeglichen und mit einem positiven Gefühl.

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